We will show the direction of … 

Facebook YouTube Google Maps E-mail
„The unfashionable truth is that the only way to take direct responsibility for [your] emissions is to enable an equivalent amount to be absorbed, or avoid being emitted, elsewhere. In short, to offset.”
Martin Wright, (Guardian Sustainable Business)
Our goal is to have as many Carbon Credits withdrawed for offsetting as possible.

Leben mit dem Klimawandel

Unser Klima ändert sich. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass die globale Durchschnittstemperatur steigt und Niederschlagsmuster sich verlagern. Die Erkenntnisse zeigen auch, dass die Gletscher, das arktische Meereseis und die Eisdecke in Grönland abschmelzen. Der fünfte Sachstandsbericht des zwischenstaatlichen Sachverständigenrats für Klimafragen verdeutlicht, dass der seit Mitte des 20. Jahrhunderts beobachtete Anstieg der Treibhausgaskonzentration in erster Linie auf Emissionen im Zusammenhang mit menschlichen Aktivitäten zurückzuführen ist. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe und eine veränderte Flächennutzung sind weitgehend für diesen Anstieg verantwortlich.

 The Long Trip  Image © Mariusz Warsinski, Environment & Me/EEA  - OurOffset

Es ist eindeutig, dass wir die Treibhausgasemissionen weltweit wesentlich reduzieren müssen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden. Ebenso ist eindeutig, dass wir uns an das sich wandelnde Klima anpassen müssen. Sogar bei einer wesentlichen Reduzierung unserer Treibhausgasemissionen ist zu erwarten, dass unser Klima sich bis zu einem bestimmten Grad verändern wird – und die Auswirkungen dieses Vorgangs werden auf der ganzen Welt spürbar sein, auch in Europa. Man kann davon ausgehen, dass Überschwemmungen und Dürreperioden intensiver und häufiger auftreten. Wärmere Temperaturen, Veränderungen der Niederschlagsmengen und -muster oder extreme Wetterereignisse wirken sich bereits jetzt auf unsere Gesundheit, die natürliche Umgebung und unsere Wirtschaft aus.

Der Klimawandel wirkt sich auf uns aus

Möglicherweise ist es uns nicht bewusst, aber der Klimawandel betrifft uns alle: Landwirte, Fischer, Asthmapatienten, ältere Menschen, Kleinkinder, Stadtbewohner, Skifahrer und Strandbesucher. Extreme Wetterereignisse, wie Überschwemmungen und Sturmfluten können kleine Gemeinden verwüsten — und sogar ganze Regionen und Länder. Hitzewellen können die Luftverschmutzung verstärken, kardiovaskuläre und Atemwegserkrankungen verschlimmern und in bestimmten Fällen zum Tod führen.

Aufgrund der wärmeren Ozeane besteht das Risiko, dass die gesamte Nahrungskette und somit das Leben im Meer aus dem Gleichgewicht geraten und die bereits überfischten Bestände zusätzlich belastet werden. Höhere Temperaturen können auch die Fähigkeit des Bodens zur Kohlenstoffspeicherung verändern — und der Boden ist nach den Ozeanen die zweitgrößte Kohlendioxidsenke. Dürreperioden und höhere Temperaturen können sich auf die landwirtschaftliche Produktion auswirken, indem sie den Wettbewerb wirtschaftlicher Sektoren um wertvolle Ressourcen wie Wasser und Land anheizen.

Diese Auswirkungen haben reale Verluste zur Folge. Neuere Forschungsarbeiten lassen vermuten, dass ohne Anpassungsmaßnahmen die auf Hitze zurückzuführenden Todesfälle in Europa bis zum Jahr 2100 auf 200 000 jährlich ansteigen könnten. Die Kosten für Schäden aufgrund von Flussüberschwemmungen könnten sich auf über 10 Mrd. EUR pro Jahr belaufen. Andere Auswirkungen des Klimawandels beinhalten die Schäden aufgrund von Waldbränden, reduzierten Ernteerträgen oder verlorenen Arbeitstagen durch Atemwegserkrankungen.

Angesichts solcher aktuellen und künftigen Auswirkungen bleibt den Europäern keine andere Wahl, als sich an den Klimawandel anzupassen. Es wurde bereits eine Anpassungsstrategie auf der Ebene der Europäischen Union eingeführt, durch die die Länder bei der Planung ihrer Anpassungsmaßnahmen unterstützt werden sollen. Und mehr als 20 europäische Länder haben mittlerweile nationale Anpassungsstrategien beschlossen.

Bestimmte fortdauernde Anpassungsprojekte beinhalten umfangreiche Programme zum Aufbau neuer Infrastruktur (z. B. Deiche und Hochwasserabflüsse). Andere beinhalten die Wiederherstellung der Ökosysteme, um es der Natur zu ermöglichen, die Auswirkungen des Klimawandels — wie ein Übermaß an Wasser oder Hitze – zu bewältigen. Verschiedene Initiativen und Finanzierungsmöglichkeiten zielen auf die Unterstützung von Ländern, Städten und Regionen ab, damit diese sich auf die Auswirkungen des Klimawandels und die Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorbereiten können.

Reduzierung der Emissionen

Wie schwerwiegend sich der Klimawandel auswirkt wird davon abhängen, in welchem Umfang und wie schnell wir die Treibhausgasemissionen, die in die Atmosphäre freigesetzt werden, reduzieren können. Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Es handelt sich um ein globales Problem, das uns alle betrifft. Die Wissenschaftsgemeinde empfiehlt nachdrücklich eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperaturen sowie eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen, um den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken. Im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen hat die internationale Gemeinschaft eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperaturen auf 2°C über dem vorindustriellen Niveau vereinbart.

Steigt die globale Durchschnittstemperatur mehr als 2°C, wird sich der Klimawandel sehr viel schwerwiegender auf unsere Gesundheit, unsere natürliche Umgebung und unsere Wirtschaft auswirken. Ein durchschnittlicher Anstieg um 2°C bedeutet, dass die Temperaturen in bestimmten Teilen der Welt um mehr als 2°C steigen, insbesondere in der Arktis, wo stärkere Auswirkungen die einzigartigen natürlichen Systeme bedrohen.

Die Europäische Union hat ehrgeizige langfristige Ziele zur Eindämmung des Klimawandels festgesetzt. 2013 hatte die EU ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich mit den Emissionen von 1990 bereits um 19 % reduziert. Das Ziel einer Reduktion von 20 % bis 2020 ist in greifbarer Nähe.

Ob bis 2030 eine Reduzierung der EU-Emissionen um mindestens 40 % und bis 2050 um 80-95 % erzielt wird, hängt teilweise von der Fähigkeit der EU ab, ausreichende Mengen öffentlicher und privater Mittel in nachhaltige und innovative Technologien zu lenken. Wirkungsvolle Kohlepreise und Richtlinien tragen dazu bei, Investitionen in klimafreundliche Innovationen, insbesondere in erneuerbare Energien und Energieeffizienz, zu leiten. In bestimmten Fällen könnten die Finanzierungsentscheidungen ebenfalls einen Rückzug aus bestimmten Sektoren und eine Restrukturierung anderer Bereiche bedeuten.

Emissionsreduzierungen der EU-Mitgliedstaaten würden das Problem nur teilweise lösen, weil die EU gegenwärtig lediglich etwa 10 % der globalen Treibhausgasemissionen freisetzt. Es ist eindeutig, dass das Erreichen des 2°C-Ziels globale Anstrengungen mit einer erheblichen Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen erfordert. Die wissenschaftliche Gemeinschaft schätzt, dass zur Erreichung des 2°C-Ziels vor dem Ende des Jahrhunderts lediglich ein begrenzter Kohlenstoffanteil in die Atmosphäre freigesetzt werden darf. Die Welt hat bereits die überwiegende Mehrheit dieses „Kohlenstoffbudgets” emittiert. Bei den aktuellen Emissionsraten wird die gesamte Kohlenstoffbilanz lange vor 2100 erschöpft sein.

Wissenschaftlichen Studien zeigen, dass die globalen Emissionen 2020 ihren Höchststand erreichen und anschließend zurückgehen müssen, um die Chancen auf eine Begrenzung des durchschnittlichen Temperaturanstiegs um 2°C zu erhöhen. In diesem Zusammenhang müssen die bevorstehenden Klimagespräche (COP21) in Paris zu einem Wendepunkt für ein globales Abkommen über die Reduzierung der Treibhausgasemissionen werden und für die Entwicklungsländer Unterstützung bereitstellen.

Eine kohlenstoffarme Zukunft bis 2050 ist möglich

Das Kernproblem sind nicht nachhaltige Verbrauchs- und Produktionsmuster. Unser kürzlich veröffentlichter Bericht „Die Umwelt in Europa — Zustand und Ausblick 2015″ stützt sich auf in der europäischen Umwelt beobachtete Trends der letzten Zeit sowie auf globale Megatrends und ruft zu einem Übergang zu einer „grünen Wirtschaft” auf. Die grüne Wirtschaft ist eine nachhaltige Lebensweise, die uns Wohlstand ermöglicht — und zwar innerhalb der von unserem Planeten auferlegten Begrenzungen. Dieser Übergang beinhaltet strukturelle Veränderungen der Schlüsselsysteme, wie des Energie- und Transportsystems, die langfristige Investitionen in unsere Infrastruktur erfordern.

Hans Bruyninckx - OurOffsetDie Europäer investieren bereits in diese Schlüsselsysteme. Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass alle gegenwärtigen und zukünftigen Investitionen uns der „Begrünung” unserer Wirtschaft einen Schritt näher bringen und uns nicht an einen nicht nachhaltigen Entwicklungspfad binden. Wenn wir heute die richtigen Investitionen tätigen, minimiert dies nicht nur die Gesamtkosten des Klimawandels. Auch das europäische Know-how kann im Zusammenhang mit der Förderung der Umweltbranchen — der Wirtschaft der Zukunft — gestärkt werden. Letzten Endes sind wir alle daran beteiligt, festzulegen, wie unser Leben mit dem Klimawandel aussehen wird.

Vielleicht wirken die Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, entmutigend, doch wie groß die Herausforderungen auch sein mögen, das 2°C-Ziel liegt nach wie vor in greifbarer Nähe. Wir müssen nun den Mut und den Ehrgeiz aufbringen, auch tatsächlich danach zu greifen.

 

 

Australia Plans to be Carbon-Neutral by 2020

By means of a huge new installation of concentrating solar thermal (CST) and wind-power and the electrification of its transportation infrastructure, Australia plans to have a zero-carbon economy by 2020, hence zero-use of all fossil fuels (coal, gas and oil).

I have just been sent a remarkable document, entitled “Zero Carbon Australia Stationary Energy Plan,” which is in fact freely available from the web-site http://beyondzeroemissions.org/zero-carbon-australia-2020.

Australia Plans to be Carbon-Neutral by 2020 - OurOffsetAs the title implies, within its pages is a description of how Australia might be run without the use of fossil fuels, including for transportation. The principal means for generating electricity is to be concentrating solar thermal power (CST), to the extent of 60%, with molten salt storage to provide a constant supply of energy. The remaining 40% is to be provided from wind-farms, along with a smaller element of biomass and hydropower as a back-up.

A wholesale electrified transportation system is to be inaugurated, with electric trains and electric vehicles, to offset the 15% of total Australian energy which is used for transport in the form of oil. Indeed, an increased overall use of electricity is planned by 40% to an annual 325 TW by 2020. The report stresses that in hand with a combination of energy efficiency and fuel-switching measures, this growth in electricity production is enough to supplant all fossil fuel use (coal, gas and oil), including that for transport and space-heating.

Biofuels will be employed on a small scale in rural areas and to run emergency services. However, by using energy more efficiently and by largely eliminating internal-combustion engines with their recognised low-efficiencies, the total Australian energy demand will decline from the 3834 Petajoules (1065 TWh) used in 2007 to 1643 Petajoules (456 TWh) in 2020. A significant contribution to energy saving is planned from the building sector by moving over to heat-pump heating and better insulation of all units, both commercial and residential.

The engineering required to bring all of this about will prove staggering in its scale. However, the report further considers the material resources that will be necessary to bring it all about. Specifically: concrete, steel and glass for CST; concrete and steel for wind-power; concrete, steel and aluminium for transmission lines (grid power-distribution).

In a sense, the scheme is similar to the Desertec project, which proposes to use CST based stations in north Africa to provide electricity for Europe. However, the Australian plan is more inclusive in attempting to satisfy all the energy requirements of a nation of just over 20 million people, which might be feasible. For the whole of Europe, or indeed a single nation the size of the United Kingdom with 60 million, it might not be.

The most difficult problem to solve on the grand scale is replacing trasnportation run on liquid fuels derived from crude-oil, by renewable electricity, and that even on the Australian scale will prove a considerable challenge.

Source: http://scitizen.com/future-energies/australia-plans-to-be-carbon-neutral-by-2020-_a-14-3583.html

 

 

Secret garden discovered at the Arctic Sea

American and Canadian scientists have discovered a secret garden, an extensive proliferation of blooming phytoplankton under the Arctic Ocean.

Phytoplankton is collections of unicellular that live in oceans; most of them simply drift in water currents. By photosynthesis they use sunlight, carbon dioxide and water to produce organic matter. They extract nearly as much carbon dioxide from the atmosphere as land plants and by doing so the play a vital role in regulating climate.

The scientists took part in the NASA expedition ICESCAPE, in the framework of which they examined the effect of climate change on the Arctic eco-systems on the northern and western shores of Alaska in the summer of 2010 and 2011. This is how they discovered the blooming phytoplankton under the ice of the sea the expanse of which has now reached 100 kilometres.

Ground-breaking discovery
The blooming of planktons has so far been only observed on the Arctic seas late in the summer when the process took place on the open seas through exposure to sun. The underwater garden, nevertheless, has proved to be much more extensive than the blooming phytoplankton colonies by the neighbouring open waters. “I have been conducting experiments for thirty years and based on my experience I would say that such a thing is impossible as so far we have assumed that sunlight can barely pass through the ice,” commented Kevin Arrigo, oceanographer at Stanford University.

Climate change, however, has changed the nature of the Arctic ice. The ice that had was thickened throughout years and which used to let only filtered light pass has disappeared at many places. The new ice that forms in winters is thinner and more transparent, that is, it allows more light to pass through. What’s more, warmer air melts its surface and darker patches collect and absorb light.

According to scientists more than half of the light passes through the ice.

When the ship broke the at places one-metre-thick ice and the scientists peeped into the depth with the help of their underwater cameras they observed an startling proliferation of phytoplankton. As a result of sunlight and the currents rich in organic nutrients from the Bering Sea the microorganisms thrived even in a depth of 50 metres.

 
        OurOffset
© Copyright En.OurOffset.com 2012 - 2016 - All Rights Reserved.
Disclaimer | Imprint
EnglishHungaryRomaniaRussiaGermanKazakhstan